Erneutes
Punktemaximum der Lions
Die C-Junioren
des UHC Lions Meilen fuhren am Samstag zur 6. Meisterschaftsrunde
ins Zürcher Oberland nach Wetzikon. Die Gegner der Löwen
hiessen Zürisee und Gossau, das heisst, dass es im ersten Spiel
zu einem Derby kam, welches die Meilener das letzte Mal 2:4 verloren
hatten.
Schon nach kurzer Zeit führte Zürisee mit 1:0. Doch die
Mannschaft, unter der Führung von Allen De Asis und Andre Kyburz,
reagierte und prompt traf Sandro Kyburz zum 1:1. Sogleich folgte der
zweite Streich durch Jari Hofer. Und tatsächlich fanden die Löwen
ins Spiel und gingen mit 3:1 in Führung. Auch die Zumiker spielten
gut, scheiterten aber oft an Keeper Luca Scheu. Irgendwann fanden
sie dann die Lücke zwischen Schuh und Pfosten des Torhüters
und kamen auf 3:2 heran. Kurz darauf sorgte Tobias Wohlgemut dafür,
dass der Vorsprung erneut zwei Tore betrug.
Motiviert traten die Lions nach der Pause an und wollten den Schwung
aus den ersten 20 Minuten mitnehmen. Aber auch der Ehrgeiz der Gegner
war in der Pause erstarkt und kurz nach Wiederbeginn des Spieles hiess
das Resultat 4:3. Nun drehten die Lions auf und führten eine
Minute später mit 5:3. Danach ging alles ziemlich schnell und
es hiess 5:5.
Die Meilener liessen sich aber nicht unterkriegen und übernahmen
wieder die Führung mit den beiden Treffern von Jari Hofer (6:5)
und Sandro Kyburz (7:5). Irgendwie schafften es aber auch die Gäste
wieder auszugleichen und 6 Minuten vor Schluss stand das Spiel erneut
7:7. Es kam noch schlimmer, denn Zürisee’s Trainerin fand
offenbar die richtigen Worte um ihre Mannschaft anzuspornen. Das Resultat
hiess 7:8. Das liessen sich die bis dahin stark spielenden Löwen
nicht gefallen und glichen nochmals aus! Und kurz vor Schluss schoss
Captain Sandro Kyburz, der am Schluss des Spieles zum Best Player
gewählt wurde, das Tor zum Sieg. Die Lions gewannen ein heisses
Derby knapp aber verdient mit 9:8.
Im zweiten Spiel
traten die Lions gegen den Tabellennachbarn Gossau an. Das Spiel begann
mit fünfminütiger Verspätung. Die Lions machten sich
dies zu Nutzen und führten nach dem ersten Angriff mit 1:0 durch
den Torschützen Sandro Kyburz. Tobias Wohlgemuth doppelte gleich
nach zum 2:0. Auch das dritte Tor der Lions war nach kurzer Zeit Tatsache,
als Jari Hofer den weissen Kobold ins Netz jagte. Doch dann erwischte
ein Schuss aus dem Hinterhalt den sonst gut agierenden Torhüter
Loris Peduzzi. Allerdings behob Tobias Wohlgemut den Fehler gleich
wieder als er zum zweiten Mal in diesem Spiel ins Tor traf. Damit
nicht genug, Sandy Kyburz schob sofort zum 5:1 nach. Danach konterten
die Gossauer mit einem Angriff und trafen ebenfalls. Und sie schafften
es auch noch vor der Pause ihren dritten Treffer zu verbuchen. Mehr
gab es allerdings vor dem Halbzeitpfiff nicht mehr zu sehen.
Als das Spiel wieder begann waren die Löwen schnell in Ballbesitz
und Tobias Wohlgemuth markierte zum dritten Mal einen Treffer in diesem
Spiel. Gossau reagierte sogleich und traf zum 6:4. Nun klappte es
aus Sicht der Gossauer aber nur noch einmal, nämlich zum 5:6,
danach stand Keeper Loris Peduzzi zu oft am richtigen Ort.
Aber die Löwen hatten noch nicht genug und das Duo Hofer - Kyburz
traf je einmal, so dass es kurz vor Schluss 8:5 hiess. Und die Goldküstenjungs
schafften es sogar noch zum 9:5. Das „Stängeli“ war
zwar nicht ganz komplett, aber neun Tore sind eine sehr gute Leistung.
Zu diesem glanzvollen Resultat trug auch Dominik Schlegel mit seinem
ersten Saison Tor bei.
Auch sehr erfreulich war der erste Saisontreffer von Dominik Schlegel.
Als kleine Überraschung wurde nicht der stark aufspielende Tobias
Wohlgemuth, mit drei Toren in einem Match, als Best Player ausgezeichnet,
sondern die Nummer 11 der Lions, Torhüter Loris Peduzzi. Die
Meilener sind Dank dem Punktemaximum nach dieser Runde immer noch
auf Rang 3 der Tabelle. Damit sind sie fünf Punkte im Rückstand
auf den Leader, die Jona-Uznach Flames. Diese spielen in der nächsten
Runde gegen die Löwen.
Lions Meilen:
Luca Scheu, Loris Peduzzi, Sandro Kyburz, Jari Hofer, Tobias Wohlgemuth,
Nico Ruckstuhl, Jan Herrsche, Basil Nüesch, Tilo Taslimi und
Dominik Schlegel.
Bericht von Loris
Peduzzi
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