Alles nach Plan

Im 1/64-Final des Swiss Mobiliar Cups empfing der UHC Lions Meilen die Crusaders 95 aus Zürich. Ebenso wie Meilen wurden die Crusaders in Ihrer Gruppe 4 Fünfte in der abgelaufenen 2. Liga Saison.
Meilen erwischte den besseren Start und ging bereits nach 2 Minuten durch Philipp Schenks Weitschuss 1:0 in Führung. Das Spiel verlief nun ausgeglichener. Die Gäste zogen sich vornehm zurück und überliessen den Lions das Spieldiktat. Die Crusaders versuchten über lange Strecken mit schnellen Kontern ihr Glück. Weniger Glück hat erneut der gegnerische Torhüter als Jules Pfenninger abzog und ihm die Sicht versperrt war. Das Ball zappelte zum 2:0 im Netz. Das Resultat veranlasste die Lions sich etwas in die Komfortzone zu begeben. Ein Fehler im Aufbau wurde via Posten und Torhüterrücken zum 2:1 ausgenützt.
Trotz Pause änderte sich das Bild nicht. Meilen machte nun zu wenig und wirkte viel zu passiv. Die Crusaders nutzten dies aus und trafen nach Freistoss zum 2:2. Hektik und Unzufriedenheit macht sich breit beim Heimteam. Da aus dem Spiel wenig glückte, hämmerte Simon Lippuner einen Freistoss direkt unter die Latte zum 3:2. Das Tor rüttelte die Lions wach. Plötzlich kam Schwung ins Spiel und Elia Lardi und Patrick Altorfer erhöhten das Score mit einem Doppelpack innert einer Minute zum 5:2.
Obwohl die Crusaders deutlich zurück lagen, versuchte das Team aus einer kompakten Defenisve heraus zu kontern. Die Taktik ging jedoch nur bedingt auf. Obwohl die Gäste zum 5:3 verkürzten, schaukelte Meilen das Spiel trotz einiger Wellen sicher nach Hause.
Im 1/32-Final trifft Meilen auf ein alt bekanntes Team. Unihockey Luzern, Aufsteiger in Liga 1, war noch vergangene Saison Gegner im Meisterschaftsbetrieb und sicherlich ein harter Brocken.

UHC Lions Meilen – Crusaders 95 Zürich 5:3

Lions Meilen: Baumann, Brun; Lippuner, Schenk; Thut, Romagnoli; Mäder, Menghini; Altorfer, Meier, Kyburz; Stüssi, Pfenninger, Krauer; Auckenthaler, Trinca, Lardi

Tor für Meilen: Schenk, Pfenninger, Lippuner, Lardi, Altorfer

Bericht von Simon Lippuner

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