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Spektakuläre Aufholjagd beim Herren 1

Das vierte Meisterschaftsspiel der ersten Mannschaft fand früh morgens um 9 Uhr in der Zentrumshalle in Urdorf statt. Zwei Dinge könnten dem aufmerksamen Leser bereits jetzt aufgefallen sein: erstens, es fehlt der Matchbericht zur dritten Runde und zweitens, 9 Uhr ist verdammt früh. Beides korrekt, beides eine Tatsache. Doch, einen Satz zum Spiel 3 gibt es noch: es ging nach 3:0 Führung noch 3:4 verloren und die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Heimatgemeinden des Vereins, Meilen und Uetikon am See, plagte die gleiche Frage: wo steht diese erste Mannschaft wirklich?

Die Antwort darauf lässt sich am besten gleich mit einem starken nächsten Gegner beantworten. Früh morgens um 9 Uhr trafen die Löwen nämlich auf Embrach, welche, zwar nur mit einem Punkt mehr, aber dennoch zwei Ränge weiter oben in der Tabelle zu finden waren. Die Lions begannen dann schwungvoll und nach nur 51 Sekunden lagen sie bereits in Führung. Julian Klinkmann eröffnete die Partie auf Zuspiel von Dominic Kyburz. Ja auch hier kein Fehler, das Zuspiel kam von Dominic Kyburz! Meilen war danach dominant und konnte mit dem Ball machen was sie wollten. Daraus resultierten ungefähr 2'000 Chancen wovon genau 297 mit einem Torerfolg hätten enden müssen. Hätte ist das richtige Wort. In Wirklichkeit schossen die Lions nämlich gar kein weiteres Tor, kassierten dafür Eines und mussten mit einem Unentschieden in die erste Pause.

Das zweite Drittel war dann ein Komplettzusammenbruch und endete mit 0:4 für den Gegner oder einem 1:5 Rückstand für die Meilener. Was war geschehen? Erneut zogen die Lions drei ganz schwache Minuten ein, kassierten drei Gegentore in dieser Zeit und konnten darauf nicht reagieren. Das Ganze erinnerte stark an Spiel 3, als die Lions ebenfalls komplett aus dem Konzept fielen und Gegentore im Minutentakt hinnehmen mussten.

Trainer Baumann wurde das Ganze dann definitiv zu dumm, so machte das Ganze nun wirklich keinen Spass. Die fehlenden Badehosen verhinderten einen Besuch des Hallenbades neben an, wodurch er dennoch Zeuge der spektakulären Aufholjagd im letzten Drittel wurde. Dominic Kyburz und Julian Klinkmann machten im Alleingang von einem 1:5 ein 5:5! Dreimal Kyburz und ein weiteres Mal Klinkmann liessen die Lions jubeln! Nicolas Neubauer fand ebenfalls zu seinen Stärken zurück, sowohl spielerisch als auch kommunikativ, und ergänzte das erwähnte Sturmduo optimal! Als dann Lorenz Schüssler das 6:5 für die Lions schoss und Lucien Steiner sogar noch auf 7:5 erhöhte, war die Freude riesig! Embrach ging zusehend die Kraft aus, der Anschlusstreffer gelang ihnen dennoch. Zu mehr reichte es dann nicht mehr, die Lions spielten bis zum Ende konzentriert und abgeklärt und Embrach nahm sich mit Strafen, darunter einer 10-Minuten-Strafe, die letzten Chancen gleich selbst weg.

So endete der früh begonnene Samstag mit einem Vollerfolg für die 1. Mannschaft. Der 7:6 Sieg war hart erkämpft und einer starken Reaktion und Aufholjagd geschuldet. Die Antwort auf die Frage, wo die Herren nun wirklich stehen, kann aber dennoch nicht abschliessend gegeben werden. Stark begonnen, Chancen nicht genutzt, dann schwach gespielt und schlecht verteidigt, im Kopf nicht bereit zu reagieren. Zum Schluss wieder Unihockeygenuss und Einsatz vom feinsten, Spiel gedreht, Sieg geholt. Ein munteres Auf und Ab also! Es bleibt spannend und den Trainern wird die Arbeit definitiv nicht ausgehen. Herz, Kopf und Körper, es braucht alle drei Komponenten. An diesem Samstag fehlte zuerst primär Kopf, die richtige Einstellung, welche es gegen ausnahmslos jeden Gegner einfach braucht! Die Herren sollten eines gelernt haben: sie sind gut, sie können spielen, ganz so gut wie wir es gerne wären, sind wir aber noch lange nicht!

Es spielten: Luca Scheu (T), Loris Peduzzi (T) Jari Hofer, Noel Menzi, Thierry Lederer, Basil Nüesch, Julian Klinkmann (2 Tore, 2 Assists), Nici Neubauer (1 Assist), André Kyburz (C), Jules Pfenninger, Dominic Kyburz (3 Tore, 1 Assist), Sämi Gull, Sandro Romagnoli, Jeremy Hampton, Fabian Hartmann, Lorenz Schüssler (1 Tor), Lucien Steiner (1 Tor)